Die bw agrar veröffentlichte in der Ausgabe 44-2019 einen Sonderbericht zum Thema: "Strom aus Gülle"

 

Hofbiogasanlagen lohnen sich noch!

Die Vergütung für Strom aus Gülle und Mist ist zwar im Vergleich zu 2012 gesunken, aber die sogenannten Gülleanlagen sind für Viehbetriebe immer noch ein großes Thema. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig.

Die Anlagen sind technisch ausgereift und haben sich bewährt. Güllevergärung ist ein lang bekanntes Thema. Die Vergärung von Wirtschaftsdüngern wurde bereits vor Einführung des EEG betrieben.

Die modernen Gülleanlagen, welche alle heute geltenden Vorschriften und Sicherheitsnormen einhalten, gibt es mittlerweile überall wo es größere Milchviehbetriebe gibt. Sie zeigen was in der Gülle steckt und Erfahrungswerte zu Funktion und Technik, gibt es zuhauf.

Durch die Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen im EEG lassen sich heute sogar Mehrerlöse generieren. Empfohlen wird ein BHKW mit bis zu 100 kW, das die Ausfälle für Wartung und Reparaturen leicht kompensieren kann. Im Jahresergebnis können mit einem größeren Motor nun auch wirklich 75 kW im Durchschnitt gefahren werden. Das geht für bestehende Anlagen oftmals nicht.

Neue Vorschriften im Güllebereich verlangen nach bezahlbaren Lösungen für Viehbetriebe.

Die wasserrechtlichen Vorschriften für die Lagerung von Wirtschaftsdüngern (AwSV) verursachen auf den Landwirtschaftsbetrieben zusätzliche Kosten. Gülle und Festmist zu lagern wird zunehmend zur Herausforderung, welche bewältigt werden muss. Die Hofbiogasanlage kann je nach Betriebsstruktur die Finanzierung der Güllebehälter und Mistplatten übernehmen und erwirtschaftet noch zusätzlichen Gewinn, bei überschaubarem Arbeitsaufwand. Gerade bei angespannten Milch- und Fleischpreisen ist das eine hilfreiche Unterstützung.

Die Annehmlichkeiten rund um die Gülleanlage überzeugen die Betreiber solcher Anlagen. Anfallende Abwärme kann direkt am Hof genutzt werden, das ist bequem und spart Geld. Die Nachbarn sowie die Bevölkerung sehen die Nutzung der Gülle gerne und freuen sich über die reduzierte Geruchsbelastung bei der Ausbringung der Wirtschaftsdünger. Gerade in Zeiten, in der die Landwirtschaft zunehmend kritisiert wird, kommt ein solches Entgegenkommen gut an. Beiträge zum Klima- und Umweltschutz werden seitens der Bevölkerung hoch angerechnet und fördern den Dialog und die Akzeptanz der modernen Tierhaltung.

Mancher Betreiber einer NaWaRo – Anlage überlegt sich sogar, seine bestehende Biogasanlage nach Ende der Laufzeit des EEG, zur Gülleanlage umzubauen. Aus diesen unterschiedlichsten Beweggründen sind die Hofbiogasanlagen ein ungebrochener Trend.

 

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